Home Aktuelles Impressum / Kontakt Links Bücher Übersicht /Inhalt Was ist Alltagslautstärke Wie ausführlich dargestellt sind die Hör- und Gleichgewichtsorgane zuallererst unsere Warn- und Navigationsorgane. Dies gilt nicht nur für uns Menschen, sondern für alle Säugetiere. Sie unterliegen einer allgemein gültigen evolutionären Konzeption. Eine wesentliche Voraussetzung dieser Konzeption ist der natürliche Lautstärkenpegel unseres Planeten. Dieser war über Millionen und Milliarden von Jahren hinweg konstant niedrig. Erst durch die von Menschen geschaffene Zivilisation kommt ein neuer, von uns Menschen produzierter Lautstärkenpegel ins Spiel. Von der Sicht der Hörorgane aus, ist ihr natürliches Umfeld die Ruhe und Stille der unberührten Natur. In dieser mußte sich die Menschheit als Spezies über Jahrmillionen hinweg entwickeln und überleben. Dazu war es für unsere Vorfahren notwendig Hör- und Gleichgewichtsorgane zu besitzen, welche es ihnen ermöglichte ihre natürlichen Feinde frühzeitig zu hören um ihnen rechtzeitig zu entkommen. Bild 98 Elektronenmikroskopische Aufnahme der Sinneshärchen (Membranfortsätze) der Hörzelle* Gleichzeitig war es notwendig die eigenen Beutetiere zu hören um sie erlegen zu können. Offensichtlich haben die menschlichen Hör- und Gleichgewichtsorgane diese Aufgaben insoweit gut erfüllt, daß wir Menschen heute die dominierende Spezies sind. Mit derart überforderten und abgestumpften Hör- und Gleichgewichtsorganen wie sie zur Zeit in wachsender Anzahl für uns Menschen üblich sind, hätte dies nie gelingen können. Unsere Ohren sind also für die Stille geschaffen. Von daher ist im Grunde alles um uns herum zu laut um ein Leben lang optimal funktionierende Hör- und Gleichgewichtsorgane zu ermöglichen. Nur der bewußte Umgang mit Lautstärke kann den Menschen weltweit helfen Überforderungszustände der Hör- und Gleichgewichtsorgane zu verhüten bzw. ihnen vorzubeugen. Die Erziehung zu einem vernünftigen Umgang mit dem Sinnesorgan Ohr und sein Schutz vor Überlastungen sollte daher bereits in der Kindheit beginnen. Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Wie jeder erleben muß, steigt der allgemeine Lautstärkenpegel und die Einwirkungsdauer von Lautstärke auf den Einzelnen stetig an. In diesem Sinne ist alles was die natürliche Ruhe stört eine für die menschlichen Hör- und Gleichgewichtsorgane mehr oder weniger heftige Belastung. Diese Tatsache aber wird z.Zt. nicht diskutiert, da das Getümmel menschlicher Interessen und persönlicher Meinungen hier Alles im wahrsten Sinne des Wortes. Nur die individuelle Einsicht und Bereitschaft zum Schutz vor unnötiger Lautstärke kann hier weiterhelfen. Dieses zu unterstützen ist die Absicht der Ihnen von mir gegebenen Informationen. Warum haben aber dennoch viele Menschen, welche sie kennen ganz gute Ohren? Oder meinen zumindest noch ganz gute Ohren zu haben? Die biologische Antwort darauf ist, daß unsere Hör- und Gleichgewichtsorgane von Natur aus unglaublich belastbar sind. Wie dargestellt kann das Hörorgan bis zu 20-30% seiner Gesamtqualität bereits verloren haben bevor es sich bei uns über Symptome meldet. Partielle Qualitätsverluste speziell im Hochtonbereich können von erheblichen Ausmaß sein und über Jahrzehnte bestehen, ohne daß sie bemerkt werden. Darüberhinaus bleibt den Menschen unter den heutig „allgemein anerkannten“ Therapiebedingungen nichts anderes übrig als mit ihren überforderten Hör- und Gleichgewichtsorganen weiterzuleben (siehe dazu aber www.dr-wilden.de). Bild 99 Das Hörempfinden entspricht der wirklichen Gefahr für das Hörorgan Dieses Bild macht die evolutionäre Konzeption des Innenohres sichtbar: das Innenohr ist eine hochsensible zelluläre Struktur, deren Aufgabe es ist das Säugetier Mensch innerhalb einer natürlichen Umwelt das Überleben zu ermöglichen. In dieser natürlichen Umwelt war es für den Menschen u.a. nötig seine natürlichen Feinde (Raubtiere) frühzeitig zu orten, um ihnen gegebenenfalls zu entkommen. Diese Aufgabe hat das menschliche Innenohr offensichtlich in den zurückliegenden Jahrtausenden für uns auch optimal erfüllt. Gleichzeitig waren allerdings die Umweltbedingungen für die das Innenohr von der Evolution konzipiert ist, völlig anders als heute. Es war eine Umwelt voller natürlicher Stille, d.h. eine Umwelt welche das Innenohr über Stunden, Wochen und Jahre völlig in Ruhe ließ, denn es war absolut still. Heute erleben wir eine unkontrollierte und ständig wuchernde Lärmverschmutzung der von uns selbst geschaffenen Umwelt, welche die Innenohrorgane aller Weltbewohner täglich mehr belastet. Dies können weder Sie noch ich ändern. Wir beide allerdings können daraus eine simple Maßnahme zum individuellen Selbstschutz innerhalb des allgemeinen, von uns selbst verursachten, Lärmchaos um uns herum ableiten - den individuellen Schutz gegen Lautstärke = tragen Sie immer Ohrstöpsel bei sich um sie immer dann wenn es Ihnen sinnvoll erscheint zu benutzen. Ein Hinweis: je öfter Sie die Ohrstöpsel benutzen umso wertvoller und unentbehrlicher werden sie Ihnen. Initiative -Die Initiative -Das Problem -Patientenbefragungen Anatomie und Funktion -Anatomischer Aufbau -Bedeutung des Innerohrs -Lymphsystem -Hörorgan -Sinnesorgran -Hörzellen -Gleichgewichtszellen -Sinneszellen -Mechanismen -Belastbarkeit -Notsignale -Die Gleichgewichtszelle -Notsignale der Zelle -Organtechnologie -Regenerationsfähigkeit Audiometrie -Luftleitung -Knochenleitung -Frequenzskala -Lautstärkeskala -Meßinstrumente -Innenohrqualität -Hörkurven Lärmforschung -Methoden -Untersuchungen -Forschung -Selbsttest -Natürliche Regeneration Druck im Ohr -Erste Hilfe -Audiometrie -Otosklerose -Akustikusneurinom Hyperakusis -Erste Hilfe -Hellhörigkeit -Audiometrie -Schwerhörigkeit -Selktive Hyperakusis Dysakusis -Erste Hilfe -Scherhörigkeit -Selektive Dysakusis -Audiometrie Akuter Hörsturz -Erste Hilfe -Audiometrie -Zustand nach Hörsturz Flukturierendes Ohr Tinnitus -Erste Hilfe -Audiometrie Schwindel Morbus Meniere -Erste Hilfe -Audiometrie Schwerhörigkeit -Hörgeräte bei Kindern Hinweise -Begleitsymptome -Praktische Hinweise -Alltagslautstärke -Abbildungen www.dasgesundeohr.de Initiative -Die Initiative -Das Problem -Patientenbefragungen Anatomie und Funktion -Anatomischer Aufbau -Bedeutung des Innerohrs -Lymphsystem -Hörorgan -Sinnesorgran -Hörzellen -Gleichgewichtszellen -Sinneszellen -Mechanismen -Belastbarkeit -Notsignale -Die Gleichgewichtszelle -Notsignale der Zelle -Organtechnologie -Regenerationsfähigkeit Audiometrie -Luftleitung -Knochenleitung -Frequenzskala -Lautstärkeskala -Meßinstrumente -Innenohrqualität -Hörkurven Lärmforschung -Methoden -Untersuchungen -Forschung -Selbsttest -Natürliche Regeneration Druck im Ohr -Erste Hilfe -Audiometrie -Otosklerose -Akustikusneurinom Hyperakusis -Erste Hilfe -Hellhörigkeit -Audiometrie -Schwerhörigkeit -Selktive Hyperakusis Dysakusis -Erste Hilfe -Scherhörigkeit -Selektive Dysakusis -Audiometrie Akuter Hörsturz -Erste Hilfe -Audiometrie -Zustand nach Hörsturz Flukturierendes Ohr Tinnitus -Erste Hilfe -Audiometrie Schwindel Morbus Meniere -Erste Hilfe -Audiometrie Schwerhörigkeit -Hörgeräte bei Kindern Hinweise -Begleitsymptome -Praktische Hinweise -Alltagslautstärke -Abbildungen